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Entwickelt wurde ein Hybridsystem, welches in der Einführungsphase Oktober 2010 bis Januar 2011 eine Stromeinsparung der Wärmepumpe von 17% gegenüber dem konventionell arbeitenden Vergleichssystem ermöglichte, bei gleichzeitiger Reduktion der Erdkollektorfläche um ca. 25%. In der Heizperiode Winter 2011/2012 wurde die Fläche des Erdkollektors halbiert. Eine Verkleinerung der benötigten Erdkollektorfläche auf ca. 70% erscheint durchaus möglich.

Die im Zeitraum Oktober 2010 bis Januar 2011 anfallenden Energiemengen pro Tag sind unten dargestellt. Gelb markiert ist die Energiemenge gewonnen aus der Umgebungsluft über den Dachkonvektor. Blau markiert ist die gesamte Quellenergie, welche an die Wärmepumpe abgegeben wurde und rot markiert ist schließlich die von der Wärmepumpe benötigte Energie zum Betrieb des Kompressors.

Bilanziert man die Quellenergie bezogen vom Dach und aus der Erde über eine Heizperiode von Mitte November bis Mitte März, so entsteht eine typische Aufteilung der folgenden Form. 

Hybridsysteme für Wärmepumpen stellen sicher einen großen Zukunftsmarkt dar, dem bei steigenden Energiepreisen ein großes Potential zugerechnet werden kann. Zur Einführung von Hybridsystemen in den Altbestand ist es jedoch notwendig, individuelle Lösungen basierend auf existierenden Standardkomponenten anzubieten. Hier eröffnen sich große Möglichkeiten und Chancen, insbesondere für das Handwerk.

Darüber hinaus ist die intelligente Kopplung unterschiedlicher Energiequellen eine Kernkompetenz zukünftiger Ingenieure der Technik, aber ebenso zentral für die ausführenden Installationsbetriebe im Bereich der Energiesystemtechnik. Der Wissenstransfer hin zu den Studenten und hinein in die innovativen Betriebe des Handwerks sind letztendlich zentrale Gründe für die Realisierung des Projekts GeoSol (Handwerk trifft Forschung).

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