Zur Hauptnavigation
14.07.2017

Internationale Aktivitäten im Allgäu ausbauen

Neues Institut für Internationalisierung gegründet

Das neue Institut für Internationalisierung (ifi) der Hochschule Kempten, das am 12. Juli im Rahmen einer internen Feierstunde eingeweiht wurde, soll Aktivitäten in und außerhalb von Europa koordinieren, bündeln und unterstützen und so die Internationalisierung der Hochschule Kempten und ihrer Einrichtungen weiter fördern.

Die globalisierte Wirtschaft und weltweit vernetzte Forschung verlangen von jungen Akademikerinnen und Akademikern internationales Verständnis und interkulturelle Kompetenzen. Daher baut die Hochschule Kempten ihre internationalen und interdisziplinären Aktivitäten konsequent aus. Nach knapp zwölfmonatiger Vorbereitungsphase wurde am 8. Juni das Institut für Internationalisierung (ifi) gegründet. Das Institut soll unter anderem internationale und interdisziplinäre Bildungsangebote, Veranstaltungen und Forschungsvorhaben unterstützen und entwickeln. Am 12. Juli stellte sich das Institut im Rahmen einer kleinen Gründungsfeier vor.
Der Präsident der Hochschule Kempten, Prof. Dr. Robert F. Schmidt, betonte in seinem Grußwort, dass die exportstarke Wirtschaft im Allgäu junge Akademikerinnen und Akademiker mit internationaler Ausrichtung dringend brauche. „Internationalisierung an der Hochschule Kempten bedeutet bereits jetzt schon innovative Lehre und wissenschaftlichen Austausch mit globaler Perspektive. Das neue Institut wird helfen, die Sichtbarkeit unserer internationalen Angebote weiter zu verbessern“, zeigte sich Schmidt überzeugt.

Prof. Dr. Mechtild Becker, Vizepräsidentin für Internationalisierung und Schirmherrin des Instituts, zeigte Videotestimonials von Studierenden, die ihre Leidenschaft für internationalen Austausch bekundeten. Becker unterstrich die guten Erfahrungen mit dem bestehenden Netzwerk von über 90 internationalen Hochschul- und Universitätspartnern. „Wir brauchen aber noch mehr fachübergreifende Zusammenarbeit, die Studierende aus verschiedenen Studiengängen vernetzt und interdisziplinäre Teams ermöglicht“, sagte Becker mit Blick auf die Herausforderungen der Zukunft.

Mit Dr. Jory Schossau von der Michigan State University in den USA beleuchtete ein Gastwissenschaftler seine Sicht auf das neue Institut. Aus seiner Erfahrung in Industrie und Forschung weiß Schossau interdisziplinäre Teams und disziplinübergreifende Zusammenarbeit sehr zu schätzen. Besonders in der Diversität internationaler Teams sehe er unschätzbare Vorteile, betonte Schossau. Sein knapp einwöchiger Aufenthalt an der Hochschule Kempten habe ihn sehr motiviert und er freue sich auf die weitere wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen den USA und Deutschland.

Die in der Institutssatzung festgelegten Aufgaben des ifi als zentrale Hochschuleinrichtung legten einen idealen Rahmen für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Fakultäten und dem International Office, hob Insti-tutsleiter Prof. Dr. Jochen Staudacher im Rahmen seiner Antrittsrede hervor. Unter den geplanten Projekten des Instituts legte der Institutsleiter ein besonderes Augenmerk auf die Einrichtung einer Sommerschule (Summer School Data Science und Big Data) für internationale Studierende ab dem Sommersemester 2018. Das vorgestellte Konzept gibt internationalen Gaststudierenden eine Einführung in zukunftsweisende Techniken des wissenschaftlichen Umgangs mit großen Datenmengen und bietet gleichzeitig Gelegenheit, konkrete Anwendungsfälle in einzelnen Fachbereichen kennenzulernen und so für Semesteraufenthalte an der Hochschule Kempten zu begeistern. Abschließend dankte der Institutsleiter den derzeit 15 Institutsmitgliedern und der Hochschulleitung für das ihm entgegengebrachte Vertrauen.

Kontakt: ifi_at_start(at)atendhs-kemptendotstart._dot_endde
Weitere Information:
http://www.hochschule-kempten.de/internationales/institut-fuer-internationalisierung.html

 

 

Back to: Home

Schattenwurf