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21.12.2017

Studierende diskutieren im Bayerischen Landtag

Fachkräftemangel und Akademisierungsbestrebungen

Fachkräftemangel und  Akademisierungsbestrebungen in Pflege- und Therapieberufen – 16 Studierende des Studiengangs Geriatrische Therapie, Rehabilitation und Pflege der Fakultät Soziales und Gesundheit sowie deren Professorin Dr. Veronika Schraut diskutieren mit drei Abgeordneten des Bayerischen Landtages.

Der Notstand an Pflegekräften in Bayern und ganz Deutschland ist ungebrochen und wird sich in den kommenden Jahren weiter zuspitzen. Ein Grund hierfür ist der demographische Wandel: Die Zahl der
älteren, alten und hochbetagten Menschen steigt kontinuierlich und mit ihnen der Bedarf an Pflege- und Betreuungsleistungen sowie medizinischer Versorgung. Für die adäquate Behandlung dieses Personenkreises bedarf es nicht nur ausreichend Personal aus den etablierten Gesundheitsfachberufen, sondern auch akademisch gebildete Fachkräfte, die eigenverantwortlich die sich stellenden komplexen Aufgaben und Herausforderungen im Behandlungs- und Versorgungsprozess von älteren, alten und hochbetagten Menschen übernehmen können.

Die Hochschule Kempten führte daher 2016 den Bachelorstudiengang Geriatrische Therapie, Rehabilitation und Pflege ein. Der Studiengang bietet Fachkräften aus den Gesundheitsfachberufen ergänzend zum Fachwissen und den Kompetenzen, die sie bereits in der Ausbildung erworben haben, eine spezifische geriatrische Qualifikation auf akademischem Niveau.

Eine Gruppe von Studierenden dieses Studiengangs besuchte am vor Kurzem im Rahmen der Lehrveranstaltung „Sozialpolitik im geriatrischen Bezugsrah-men“ gemeinsam mit ihrer Professorin Dr. Veronika Schraut die bayerische Staatskanzlei.

Hier hatten sie die Möglichkeit, mit der bayerischen Gesundheitsministerin, Melanie Huml, dem Landtagsabgeordneten und Vorsitzenden des Ausschusses für Gesundheit und Pflege, Bernhard Seidenath sowie dessen Stellvertreter und ebenfalls Landtagsabgeordneten, Klaus Holetschek, ihre Fragen zu den Themenbereichen Fachkräftemangel und Akademisierungsbestrebungen in der Pflege zu diskutieren.

Konkret wurde beispielsweise die Frage zur Sinnhaftigkeit von Ausbildungskosten in Mangelberufen wie der Gesundheits- und Krankenpflege debattiert und sich darüber ausgetauscht, welche konkreten Maßnahmen auf politischer Ebene zur Verstetigung des Berufsbildes einer akademisch gebildeten Fachkraft im Bereich des Gesundheitswesens unternommen werden sollten. Im Anschluss an die anregende Diskussion hatten die Studierenden die Möglichkeit einer Plenumssitzung des bayerischen Landtages beizuwohnen.

Weitere Informationen zum Studiengang Geriatrische Therapie, Rehabilitation und Pflege unter www.hs-kempten.de/geriatrie.

Foto: v.l.n.r. Melanie Huml, Bayerische Gesundheitsministerin, Prof. Dr. Veronika Schraut, Hochschule Kempten, Klaus Holetschek, MdL sowie Bernhard Seidenath, MdL mit den Studierenden des Studiengangs Geriatrische Therapie, Rehabilitation und Pflege

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