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16.12.2016

Forschungsergebnisse zur Nanotechnologie

Prof. Dr. Mayer trifft Staatsministerin Ulrike Scharf

Professor Dr.-Ing. Wolfgang A. Mayer aus der Fakultät Maschinenbau der Hochschule Kempten koordiniert seit drei Jahren den Projektverbund „Umweltverträgliche Anwendungen der Nanotechnologie (UMWELTnanoTECH)“. Bei der Abschlussveranstaltung im Rahmen des internationalen Kongresses „Next Generation Solar Energy Meets Nanotechnologie“ überreichte er vor Kurzen in Erlangen die Forschungsergebnisse an Staatsministerin Ulrike Scharf.

Die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf eröffnete den Kongress und betonte dabei die Wichtigkeit der Nanotechnologie für Bayern. „Bayern soll in der Forschung und der Anwendung der Nanotechnologie einen Spitzenplatz einnehmen. Wir müssen mit den Chancen dieser Zukunftstechnologie verantwortungsvoll umgehen. Eine umweltverträgliche Nutzung steht dabei an oberster Stelle“, so Scharf. Dies stellte auch Professor Mayer in der anschließenden Podiumsdiskussion heraus: „Wir möchten die technologischen Potenziale der Nanotechnologie verantwortungsvoll nutzen. Wir konnten beispielsweise zeigen, wie organische Solarzellen mit umweltfreundlichen Lösungsmitteln hergestellt werden können.“
Im Forschungsschwerpunkt Energiespeicher wurden Alterungsprozesse in Superkondensatoren identifiziert und Elektrodenmaterialien entwickelt, die eine Verbesserung der Speichereigenschaften erlauben. Ein von den Projektpartnern entwickelter Demonstrator veranschaulichte die thermoelektrische Erzeugung von Strom aus Restwärme. Dabei lag das Augenmerk auf dem Einsatz umweltverträglicher Materialien.

Projektverbund „UMWELTnanoTECH“

2013 hatte der Freistaat den Projektverbund „UMWELTnanoTECH“ gestartet, unter dessen Dach ein Koordinierungsprojekt und neun Forschungsprojekte mit rund drei Millionen Euro unterstützt wurden. Es handelt sich dabei vor allem um Projekte aus den Bereichen Ressourcen- und Klimaschutz sowie Energiespeicher.
Professor Mayer, der an die Hochschule Kempten für die Lehrgebiete Regenerative Energien, Energiewirtschaft und Energiesysteme sowie Umwelttechnik berufen wurde, übernahm dabei die Leitung des Koordinierungsprojekts sowie die Sprecherfunktion für den Gesamtverbund.

Zum Abschluss sagte Staatsministerin Scharf: „Der Projektverbund hat ausgezeichnete Ergebnisse geliefert. Sie sind ein wichtiger Beitrag für den wissenschaftlichen Fortschritt und für die umweltverträgliche Anwendung der Nano-technologie. Von den Projekten soll zukünftig die Umwelttechnologie in Bayern profitieren.“ Die Teilnehmer des Projektverbunds haben bisher 70 verschiedene Beiträge veröffentlicht, davon mehr als 30 wissenschaftliche Originalartikel. Weitere Publikationen sind in Vorbereitung.

Foto: Prof. Dr.-Ing. Wolfgang A. Mayer, Verbundkoordinator „UMWELTnanoTECH“ und Professor an der Fakultät Maschinenbau der Hochschule Kempten übergibt Forschungsergebnisse an Ulrike Scharf, BayerischeStaatsministerin für Umwelt und Verbraucherschutz
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz

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