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01.06.2017

Viele Wege führen nach Rom

Studienfahrt der Fakultät Soziales & Gesundheit 2017

Da der Einfluss vergleichender und grenzüberschreitender Fragestellungen in der Lern- und Berufswelt der Sozial- und Gesundheitswirtschaft eine immer bedeutendere Rolle spielt, werden die Studierenden an der Fakultät Soziales und Gesundheit auch in die Lage versetzt, die Bedeutung der Europäischen Union für die nationale Sozial- und Gesundheitswirtschaft zu erkennen und zu nutzen. Um den Praxisbezug zu dem in den Lehrveranstaltungen theoretisch vermittelten Wissen herzustellen, organisiert Prof. Dr. Matthias Knecht, Dekan der Fakultät Soziales und Gesundheit, jährlich eine Studienfahrt, die zu bedeutsamen europäischen sowie internationalen Institutionen und Organisationen führt.


In diesem Jahr fuhr im Mai eine Gruppe von 40 Studierenden aus den Studiengängen Sozial-, Gesundheits- wirtschaft und Führung in der Sozial- Gesundheitswirtschaft gemeinsam mit vier Professorinnen und Professoren für vier Tage in die ewige Stadt Rom. Am ersten Tag standen die Welternährungsorganisation FAO (Food and Agriculture Organization) und die Gemeinschaft Sant‘Egidio auf dem Programm.
Die 1945 gegründete Welternährungsorganisation gehört zum Organisationennetzwerk der Vereinten Nationen und hat für deren 194 Mitgliedstaaten vor allem eine beratende Funktion. Im Sitz der FAO in Rom arbeitet ca. die Hälfte der insgesamt 8.000 Beschäftigten. Hauptziel der Organisation ist die Bekämpfung des Hungers in der Welt. Sie koordiniert internationale Maßnahmen gegen den Hunger und dient sowohl Entwicklungs- als auch Industrieländern als Forum für Verhandlungen und Erfahrungsaustausch. Die im Jahr 1968 aus einer Schülerbewegung heraus entstandene Gemeinschaft Sant‘Egidio ist heute eine Laienbewegung, zu der mehr als 60.000 Personen gehören. Sie setzt sich in mehr als 70 Ländern der Welt für die Weitergabe des Evangeliums und im Dienst an den Armen ein.

Am zweiten Tag der Studienreise besuchte die Gruppe die Caritas und die Universität La Sapienza, die älteste Universität Roms und zugleich eine der größten Universitäten Europas. Beim Besuch der römischen Caritas stand der Home Care Service des Verbandes im Vordergrund. Dieser Dienst baut im Sinne des Empowerment-Ansatzes für vorwiegend ältere, vereinsamte Bewohnerinnen und Bewohner Roms ein nachhaltiges soziales Netzwerk auf. Nachdem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Studienreise am dritten Tag ihres Romaufenthalts der päpstlichen Audienz beigewohnt hatten, besuchten sie die deutsche Botschaft des Heiligen Stuhls. Abgerundet wurde die Exkursion durch ein Gespräch mit einer Vertreterin des an der Päpstlichen Universität Gregoriana angesiedelten Centre for Child Protection (CCP). Vision des CCP ist eine Welt, in der Minderjährige und schutzbedürftige Personen – in der katholischen Kirche und in der Gesellschaft als Ganzes – besser geschützt werden.

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