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24.01.2018

Neues Austauschprogramm im Maschinenbau

Hochschule kooperiert mit MSU und regionaler Wirtschaft

Seit dem Wintersemester 2017/18 studieren Austauschstudierende der Montana State University (MSU) in Kempten und sammeln zeitgleich Praxiserfahrung in einem Unternehmen. Im Rahmen des “Integrated internship and course-work program“ besuchen sie zwei Tage pro Woche Vorlesungen an der Hochschule und sind an weiteren drei Tagen pro Woche als Praktikant in einem Betrieb tätig. Die am Programm teilnehmenden Unternehmen sind die Otto Bihler Maschinenfabrik in Halblech sowie die Eberle J.N. Federnfabrik in Schwabmünchen.

Foto: V.l.n.r: Tom Jungst, Professor der MSU, Prof. Dr. Michael Layh, Fakultät Maschinenbau, Mathias Bihler, Geschäftsführender Gesellschafter, Kyle Olson, Austauschstudent. (Bildnachweis: Ralf Lienert)

Aktuell sind zwei Austauschstudierende aus Montana an der Hochschule: Eine Studentin ist bei der Firma Eberle tätig und ein weiterer Student bei der Firma Bihler. Beide Unternehmen öffnen die Tür zu einem erfolgreichen Studierendenaustausch mit der Partnerhochschule. Denn im Rahmen des Kooperationsabkommens dürfen jährlich bis zu drei Studierende der Fakultät Maschinenbau studiengebührenfrei ein Auslandssemester an der MSU absolvieren. Das tolle Angebot trifft auf reges Interesse.

„Wir sind sehr froh, dass wir einen Modus gefunden haben, in dem Studierendenaustausch für beide Seiten attraktiv geworden ist. Durch die Kombination von Vorlesungen und Praxiserfahrung sehen die US-Studierenden einen Mehrwert. Sie investieren in ein bis zwei Auslandssemester an der Hochschule Kempten und haben anschließend hervorragende Karriereperspektiven bei der Praktikumsfirma.“, so Prof. Michael Layh, Internationalisierungsbeauftragter der Fakultät Maschinenbau.

„Das besondere an der Kooperation ist der Austausch auf drei Ebenen: Studierende, Professoren und Forschung“, betont Layh. Im Februar fliegen Professoren der Hochschule Kempten nach Montana, um dort Vorlesungen zu halten. Und im Wintersemester 2018/19 wird ein Gastdozent aus Montana an der Hochschule Kempten lehren und somit ein attraktives englischsprachiges Vorlesungsangebot schaffen.

„Es gibt selten ein Programm, an dem alle Beteiligten - Studierende, Hochschulen und Unternehmen -  auf so ideale Weise gleichermaßen profitieren“, betont Theresa Lempenauer aus dem International Office, das den Austausch koordiniert.

 

 

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