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19.02.2018

Forschung zur „Jugendarbeit mit Perspektive“

Folgeprojekt überzeugt beim Bund-Länder-Wettbewerb

Im Rahmen des Bund-Länder-Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ konnte sich die Hochschule Kempten mit ihrem Folgeprojektantrag „Jugendarbeit mit Perspektive (JumP)“ erneut durchsetzen. Seit 2014 wird an der Fakultät Soziales und Gesundheit der berufsbegleitende Bachelorstudiengang „Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Jugendarbeit“ angeboten, der in Kooperation mit dem Bayerischen Jugendring und dem Institut für Jugendarbeit Gauting entwickelt wurde.

Als Praxisforschung wurde in den letzten dreieinhalb Jahren parallel dazu das Projekt „JuB_Imp_So – Jugendarbeit und Bildung – Implementierung in den Studiengang Soziale Arbeit“ durchgeführt. Zu den Projektinhalten gehörten die Begleitung, Weiterentwicklung und Evaluierung des berufsbegleitenden Studiengangs sowie Fragen der Gewinnung und Unterstützung der Studierenden, die in diesem Bereich häufig keinen klassischen Hochschulzugang besitzen. Ende Januar wurde das Projekt „JuB_Imp_So“ erfolgreich abgeschlossen.

Aufbauend auf den durchgeführten Untersuchungen sowie den gewonnenen Forschungsergebnissen bewarb sich die Forschungsgruppe im Rahmen des Bund-Länder-Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ mit einem Folgeprojektantrag unter dem Namen„Jugendarbeit mit Perspektive (JumP)“ und konnte sich damit erneut durchsetzen. In der nun gestarteten zweiten Förderphase „JumP“ werden spezifische Fragestellungen zur Professionalitätsentwicklung in der Jugendarbeit und zur Öffnung der Hochschulen behandelt. Das in der Förderphase 1 erarbeitete Qualifikationsprofil Jugendarbeit dient dabei als konzeptionelle Grundlage. Konkret geht es um die Entwicklung adäquater Lehr-, Lern- und Unterstützungsangebote und den dadurch möglichen Aufstieg durch Bildung sowie die Etablierung einer fundierten Absolventinnen- und Absolventenbefragung. Insbesondere verfolgt das Projekt JumP die Zielsetzung das Qualifikationsniveau der hauptberuflichen pädagogischen Fachkräfte in der Kinder- und Jugendarbeit zu erhöhen und neuen Zielgruppen eine adäquate berufliche Qualifikation durch ein Hochschulstudium zu ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sollen in die weitere Entwicklung des Studienangebotes einfließen und dazu beitragen, den Fachkräftebedarf im Feld der Kinder- und Jugendarbeit zu sichern.

„JumP“ wird aus Mitteln des Bund-Länder-Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ für die Laufzeit vom 01.02.2018 bis 31.07.2020 gefördert. Die Projektleitung haben Prof. Dr. Peter Nick und Prof. Dr. Patricia Pfeil von der Fakultät Soziales und Gesundheit.

Foto: V. r. n .l. Hochschulpräsident Prof. Dr. Robert F. Schmidt, Prof. Dr. Peter Nick, Prof. Dr. Patricia Pfeil sowie die Wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Forschungs-projekts „JumP“ Theresa Riechert, Micha Jung, Thomas Miller, Regina Roland und Andreas Rottach. Bildnachweis: © Hochschule Kempten.

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