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29.03.2018

Auf Exkursion bei der Anuga Food Tec in Köln

Lebensmittel- und Verpackungstechnologie in der Praxis

Vom 20. bis 22. März waren 23 Studierende der Hochschule Kempten zusammen mit Prof. Dr. Benno Steinweg im Rahmen einer Exkursion auf der Anuga Food Tec in Köln. Außerdem besuchten sie die Unternehmen Henkell & Co. Sektkellerei in Wiesbaden sowie Alfred Ritter GmbH & Co. KG in Waldenbuch, wo die Studierenden des Bachelorstudiengangs Lebensmittel- und Verpackungstechnologie durch die jeweiligen Produktionsstätten geführt wurden. Die Exkursion wurde von den Studierenden zusammen mit ihrem Professor geplant. Ziel der Exkursion war es, die bereits gelernte Theorie der Studierenden im sechsten Semester zu vertiefen und die Praxis zu ergründen.

Bei der Führung durch die Produktionsstätte bei Henkell & Co. Sektkellerei wurde Einblick in die seit 1909 bestehende Sektproduktion gewährt. Abläufe von der schaumfreien Abfüllung des Schaumweins bis hin zur Etikettierung beindruckten die Studierenden merklich.

In Köln mischten sich die Studierenden unter die über 50 000 Besucherinnen und Besucher der internationalen Leitmesse für die technischen Ausrüster der Lebensmittel- und Verpackungsindustrie. Mit großem fachlichem Interesse durchkämmten die Studierenden in Gruppen aufgeteilt das Messegelände. Am Stand der Kieselmann GmbH wurde erläutert, was ein Molchsystem ist und wo es in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie zum Einsatz kommt. Der Messestand der Firma GEMÜ, einem Hersteller von „totraumarmen“ Armaturen und Automatisierungskomponenten zur Steuerung und Regelung von Prozessmedien fand großes Interesse. Der Einsatz von Separatoren in der Milchindustrie war aus dem Fach Milch- und Molkereitechnologie des vierten Semesters bekannt. Zahlreiche Separatoren-Hersteller waren auf der Messe vertreten, unter anderem die Firma Flottweg aus Bayern. Der Messerundgang wurde mit einer Führung des Multivac-Stands, einer der größten der Messe, beendet. Das Unternehmen aus Wolfertschwenden im Allgäu machte den Messebesuch durch die Bereitstellung der Eintrittskarten erst möglich. Ein spontaner Besuch des Kölner Doms kam bei diesem vollen Programm jedoch nicht zu kurz.

Letzte Anlaufstelle der Bildungsfahrt war die Firma Alfred Ritter GmbH & Co. KG in Waldenbuch, dem weltweit einzigen Produktionsstandort der Ritter Sport Schokolade. Nach einem geschichtlichen Abriss folgte die Demonstration des Produktionsprozesses, von der Vereinnahmung der Rohstoffe, über die eigentliche Herstellung der Schokoladensorten bis hin zur Verpackung und der Versendung ins zentrale Logistiklager. Die Führung wurde den Studierenden mit Schokolade edel versüßt.

Das Fazit der Exkursion stand für die Gruppe fest: der Stand der Technik muss immer im Zusammenhang mit dem Jahr der Errichtung und Inbetriebnahme gesehen werden. Die Technologie, die vor 20 Jahren Stand der Technik war, wäre sicherlich nicht mehr auf der Messe zu präsentieren. Dies betrifft viele Aspekte, wie z. B. die Energieeffizienz, die Bedienbarkeit, die Automatisierung sowie das Hygienedesign und viele weitere Themen.

Fotos: (oben) In der Empfangshalle des Unternehmens Henkell & Co.

(unten): Vor dem Hauptverwaltungsgebäude der Firma Alfred Ritter GmbH & Co. KG

 

 

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