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Kontakt

Für Fragen zum Schwerpunkt ‚International Management':
Prof. Dr. Jochen Seidl
Fachhochschule Kempten (University of Applied Sciences)
Bahnhofstraße 61 - 63
87435 Kempten

Tel.:  +49 (0) 831 2523-163
Fax : +49 (0) 831 2523-162
E-Mail:

jochen.seidl(at)hs-kempten.de
Zi.-Nr.:  W206

International Management

 

Warum ‚International Management' ?

Die zunehmende Internationalisierung und Globalisierung der Wirtschaft bringt erhebliche Anforderungen an die zukünftigen Mitarbeiter und vor allem an den Management-Nachwuchs mit sich. Dabei verlangen die (internationalen) Unternehmen von ihren Mitarbeitern, dass sie Kenntnisse und Verständnis für internationale Zusammenhänge und Unterschiede besitzen und zumindest Englisch in Schrift und Wort beherrschen.

Um international orientierte Unternehmen erfolgreich führen und internationale Geschäftsbeziehungen auf- und ausbauen zu können, sind Wissen und Erfahrung von interkulturellen Eigenheiten und Zusammenhängen von wesentlicher Bedeutung. Im Studienschwerpunkt ‚International Management' werden die Studierenden qualifiziert, sich intensiv mit diesen interkulturellen Unterschieden auseinanderzusetzen, sie zu verstehen und zu akzeptieren.

Ebenso ist es für Sie als Absolvent dieses Schwerpunktes erforderlich, dass Sie tiefergehende Kenntnisse über die weltweiten Wirtschaftsbeziehungen, die Weltwährungsordnung und die Währungspolitik besitzen.

Und schließlich sind im internationalen Geschäft Kenntnisse der internationalen Marktbearbeitung, des internationalen Personaleinsatzes und der organisatorischen Zusammenhänge zwischen der Muttergesellschaft und den ausländischen Tochtergesellschaften bzw. Partnern erforderlich.


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Für wen ‚International Management' ?

Heute sind die internationalen Beziehungen nicht nur auf große Unternehmen beschränkt. Selbst kleine und mittelständische Unternehmen pflegen zunehmend internationale Kontakte. Dabei konzentrieren sich diese Kontakte nicht nur auf die internationalen Abteilungen des Unternehmens (wie z.B. die Exportabteilung oder den Internationalen Vertrieb) sondern werden von allen anderen Abteilungen ebenfalls unterhalten. Insofern ist der Schwerpunkt ‚International Management' für auslandsorientierte Studierende auch eine ideale Ergänzung zu jedem anderen gewählten Schwerpunkt.

Selbstverständlich ist dieser Schwerpunkt für alle diejenigen Studierenden maßgeblich, die zukünftig entweder selbst im Ausland arbeiten wollen oder in die internationalen Abteilungen eines Unternehmens eintreten werden.


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Fächerübersicht

 

lfd. Nr. Fächer SWS Art der
Lehrver-
anstaltung
Prüfungen Endnoten-
bildende
studien-begleitende
Leistungs-nachweise
Notengewichte
bei der Bildung
der Gesamtnote
Art und Dauer
in Minuten
Zulassung-
vorausset-
zungen
1 International Human Resources and Organisation 4 SU/Ü schr.P. 90 Min. - - 1
2 International Marketing-Management 4 SU/Ü schr.P. 90 Min. - - 1
3 Interkulturelle Zusammenarbeit 4 S - - Studienarbeit 1
4 Internationale Wirtschaftsbeziehungen 2 SU/Ü schr.P. 90 Min. - - 0,5
5 Sprachintensivierung (Wirtschaftsliteratur) 2 S schr.P. 90 Min. - - 0,5
- SWS insgesamt 16 - - - - -

In den Schwerpunktfächern "International Marketing-Management" und "International Human Resources and Organisation" werden Teile des Vorlesungsstoffes auf Englisch gelehrt.

Auf Wunsch mehrerer StudentInnen wurden deren Seminararbeiten zur "Interkulturellen Zusammenarbeit" auf Englisch erarbeitet und vorgetragen.

Im Schwerpunktfach "Sprachintensivierung Englisch" wird intensiv auf eine Verbesserung der kaufmännischen/wirtschaftlichen Ausdrucksfähigkeit im Englischen hingearbeitet.

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Studieninhalte der einzelnen Fächer

 

1 International Human Resources and Organisation
Prof. Dr. Peter Weis
  1) Globalisierung und Internationalisierungsstrategien
Unterschiede zwischen nationalem und internationalem Human Resources Management.

2) Internationalisierung, Organisation und Kommunikation:
  • Internationalisierung und Folgen für die Organisation
  • Kulturvergleiche - Auswirkungen auf das Human Resources Management
  • Ethik und Praxis des internationalen Personalmanagements
  • Personalbeschaffung, -entsendung und Reintegration
  • Personalentwicklung
  • Personalführung und Arbeitsgestaltung
  • Beurteilung und Vergütung
  • Labour-Relations: das soziale und arbeitsrechtliche Umfeld
 
2 International Marketing-Management
Prof. Dr. Jochen Seidl
 
  • Gründe der Internationalisierung von Unternehmen
  • Die internationalen Rahmenbedingungen
  • Die internationale Markt- und Marketingforschung
  • Der internationale strategische Ablaufplan
  • Die Internationalisierungsstrategien
  • Global Marketing
  • Die internationalen Markteintrittsformen
  • Das internationale absatzpolitische Instrumentarium
3 Interkulturelle Zusammenarbeit (Seminar)
Prof. Dr. Jochen Seidl
 
  • Gründe interkultureller Unterschiede nach G. Hofstede und andere
  • Praxisbeispiele interkultureller Unterschiede
  • Seminararbeiten zu Themen internationaler Zusammenarbeit (siehe Punkt 6)
  • Diskussionsveranstaltungen mit international eingesetztem Führungspersonal
4 Internationale Wirtschaftsbeziehungen
Prof. Dr. Raimund Schweighoffer
  1) Entwicklungstendenzen der internationalen Wirtschaftsbeziehungen
  • Einordnung der Länder in die Weltwirtschaft
  • Internationalisierung des Wettbewerbes bzw. des Marktgeschehens auf den Güter-, Finanz- und Faktormärkten (Globalisierung)
  • Die Ordnung des internationalen Handels
  • Regionale Integration, Darstellung verschiedener Wirtschaftszusammenschlüsse
  • Blockbildung des internationalen Handels und Protektionismus
2) Probleme der Weltwährungsordnung und der Währungspolitik
  • Der internationale Währungsfonds (IWF)
  • Wechselkurs, Währungssysteme
  • Ansätze zur Neuordnung der Finanzmärkte
 
5 Sprachintensivierung Englisch (insbesondere Wirtschaftsliteratur)
Prof. Dr. Ewald Weitzdörfer
  Vertiefung der englischen Sprachkenntnisse durch:
  • Ausgewählte Wirtschaftsliteratur
  • Englisch/amerikanische Wirtschaftszeitungen
 


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Auswahl verschiedener Seminararbeiten zum Fach ‚Interkulturelle Zusammenarbeit':

  • Cultural Awareness - Ein Programm zur besseren interkulturellen Zusammenarbeit.
  • Natürliche Gegebenheiten und kulturell bedingte Wertvorstellungen: Ihr Einfluss auf das Führungs-, Arbeits- und Konsumverhalten in Gastländern.
  • Intercultural Business Characteristics in Spanish-Speaking Countries.
  • Kulturelle und wirtschaftliche Eigenarten Rot-Chinas.
  • Consumer Behaviour in a Cross-National Context
  • Interkulturelle Zusammenarbeit mit Japan
  • Interkulturelle Anforderungen in High Tech Unternehmen aus der Sicht angloamerikanischer Unternehmen.
  • Weltbilder des Hinduismus und des Buddhismus und die daraus folgenden kulturellen Eigenheiten am Beispiel Indiens.
  • Business in Indonesia - Aspects of Work Ethics and Work Organisation.
  • Deutsch-Französische Zusammenarbeit: Was haben wir gemeinsam - was trennt?
  • Zusammentreffen zweier Kulturen - am Beispiel des Christentums und des Islams in der Türkei.
  • Grundlagen und Probleme interkultureller Kommunikation.
  • Interkulturelle Unterschiede und Besonderheiten im Geschäftsverkehr mit afrikanischen Staaten - am Beispiel von Südafrika.
  • Kulturelle Charakteristik Russlands und Besonderheiten der Geschäftsbeziehungen zwischen Russland und Deutschland.
  • Kritische Würdigung des europäischen Zusammenschlusses aus interkultureller Sicht.
  • Ausgewählte Beispiele für interkulturelle Unterschiede in internationalen Verhandlungen.
  • Unsicherheitsvermeidung und Maskulinität gegenüber Feminität als Ursachen kultureller Unterschiede.
  • Machtdistanz, Individualismus und Kollektivismus in der Gesellschaft als Ursachen kultureller Unterschiede.


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Schattenwurf