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Betriebswirtschaft (Diplom FH)


Praxissemester

Studienablauf - Die praxisnahe Ausbildung

Kennzeichnend für das Studium der Betriebswirtschaft an bayerischen Fachhochschulen ist die enge Verzahnung von Theorie und Praxis.

1. Praktisches Studiensemester

Während des 1. Praxissemesters werden betriebswirtschaftliche und administrative Grundkenntnisse in verschiedenen Funktionsbereichen der Wirtschaft vermittelt. In der Praxis sind Einblicke in die Bereiche Finanz- und Investitionswirtschaft, Marketing, Material- und Fertigungswirtschaft, Buchführung und Bilanzierung, Personalführung u. a. zu geben.

Die Ausbildung findet deshalb vorzugsweise in Industriebetrieben, im Handel, in Banken und in öffentlichen Verwaltungen statt. Die Tätigkeit muss die vorgeschriebene Dauer von 20 Wochen umfassen.

Das 1. Praxissemester kann ganz oder teilweise auf Antrag erlassen werden, wenn eine einschlägige abgeschlossene Berufsausbildung (z.B. als Industriekauffrau/-mann, Bankkauffrau/-mann) oder eine mindestens 12-monatige überwiegend zusammenhängende praktische berufliche Tätigkeit vorliegt.

2. Praktisches Studiensemester

Das 2. Praxissemester ist während des Hauptstudiums abzuleisten.
Aufgrund der Wahl zweier Schwerpunkte kann das praktische Semester zwischen dem 5. und 7. Studiensemester frei gewählt werden. Dem Studienverlauf entsprechend soll in dem Ausbildungsbetrieb bereits eine höher qualifizierte Tätigkeit ausgeführt werden und vorzugsweise an Projekten mitgearbeitet bzw. kleinere Projekte selbständig durchgeführt werden. Neben der fachlichen Ausbildung dient das 2. Praxissemester vor allem dazu, Einblicke in die späteren Berufsfelder zu geben.

Eine Anrechnung früherer Berufstätigkeit auf das 2. Praxissemester ist möglich, wenn nach der Berufsausbildung noch mindestens ein Jahr eine entsprechend qualifizierte Tätigkeit ausgeübt wurde. Die Prüfungen am Ende des 2. praktischen Semesters sind jedoch auch bei Anrechnung der praktischen Tätigkeit abzulegen.

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