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Internationale Unternehmensentwicklung (Global Business Development) - Master of Arts


Studieninhalte

 

Modul 1 - International Market Management

Für ein erfolgreiches globales Business Development ist es unerlässlich, die bestehenden Optionen im Hinblick auf die Entwicklung und Bearbeitung internationaler Märkte sowohl im strategischen als auch im operativen Bereich zu kennen und im Rahmen der Internationalisierung von Unternehmen adäquat einsetzen zu können.

Die Studierenden werden daher in diesem Modul befähigt, in Abhängigkeit von alternativen Rahmenbedingungen und Einflussgrößen verschiedene multinationale Strategien der Markt- und Geschäftsentwicklung für ihr späteres Unternehmen zu formulieren und anzuwenden.

Des Weiteren beherrschen die Studierenden nach erfolgreicher Absolvierung des Moduls die wesentlichen Instrumente zur operativen Marktgestaltung und –bearbeitung. Sie haben erarbeitet, dass aufgrund von Rückkopplungseffekten ein isolierter, nationaler Einsatz der Marketing-Mix-Instrumente oft nicht zielführend ist. Sie können das richtige Maß zwischen vollständiger Standardisierung und vollständiger Differenzierung in Abhängigkeit vom globalen Marktumfeld bestimmen und einen entsprechenden Instrumente-Einsatz konzipieren und im betrieblichen Alltag umsetzen.

Modul 2 - Produktentwicklung

Erfolgreiche Innovationen und Produktentwicklungen sind für Unternehmen in einem zunehmend global agierenden Wettbewerb überlebensnotwendig. Das Management von Innovationen wird dabei immer komplexer. Ziel des Moduls „Produktentwicklung“ ist es, die Studierenden zu befähigen, auf Basis theoretischer Ansätze die Methoden für die Entwicklung innovativer Produkte auf die Praxis übertragen zu können.

Modul 3 und 4 - Leadership and Culture / Organisational Development

Die Fähigkeiten und die Leistungsbereitschaft von Führungskräften und Mitarbeitern beeinflussen langfristig entscheidend den nationalen und internationalen Unternehmenserfolg. Durch den War for Talents und aufgrund der demographischen Entwicklung in den hochentwickelten Industrieländern werden Führung, emotionale Intelligenz sowie interkulturelle Kompetenz zu immer wichtigeren Erfolgsfaktoren. Die Teilnehmer des Moduls sollen daher erkennen, welche Rolle Führung und Führungsverhalten für die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens hat.

Vor allem im internationalen Kontext entscheiden adäquate Handlungskompetenzen darüber, ob z.B. Verhandlungs- oder Verkaufsziele realisiert werden können. Die internationale Unternehmensentwicklung und eine erfolgreiche Bewältigung der damit verbundenen Herausforderungen kann nur gelingen, wenn Mitarbeiter und Führungskräfte in der Lage sind, mit den vielfältigen unterschiedlichen organisationalen und interkulturellen Herausforderungen souverän umzugehen. Die Unternehmensstrategie, das Managementsystem, die Führung sowie die Rahmenbedingungen sind darauf auszurichten.

Die Teilnehmer erlernen die Modulziele insbesondere anhand von Case Studies und eigenen Präsentationen. Dadurch werden die Fähigkeiten der Studierenden gefördert, internationale Projekte zu koordinieren, Verkaufsverhandlungen zu führen und multikulturelle Teams zum Erfolg zu führen.

Modul 5 und 6 - Process Management / Project Management

Zusammen mit der Produktentwicklung liegt der Schwerpunkt der Module Process Management (Modul 5)  und Project Management (Modul 6) auf der Gestaltung der unternehmensspezifischen Handlungsfähigkeit.

Die Gestaltung von Prozessen spielt dabei eine herausragende Rolle. Die Studierenden erwerben vertieftes Fachwissen, was die Modellierung und Beschreibung ausgewählter Unternehmensprozesse betrifft. Sie sollen in der Lage sein, in einer konkreten betrieblichen Entscheidungssituation Kernprozesse des Unternehmens zu erkennen, zu modellieren und effizient zu gestalten.

In den angesprochenen Bereichen werden die Studierenden in die Lage versetzt, komplexe Aufgabenstellungen eigenverantwortlich zu lösen. Sie sind im Stande, Lösungsansätze dabei kritisch zu hinterfragen, Problemlösungen auch ohne vollständige Informationsbasis voranzutreiben und ihre Lösungsmöglichkeiten gegenüber Kollegen, Mitarbeitern und Vorgesetzten zu vertreten.

Modul 7 - Portfoliomanagement und -finanzierung

Das optimale Unternehmensportfolio entsteht jedoch nicht nur durch die Gründung von Unternehmen, vielmehr können auch (zur Unternehmensstrategie) „passende“ Unternehmen hinzugekauft werden. Insbesondere in einer globalisierten Welt gewinnt diese Alternative immer mehr an Bedeutung. Thematisiert wird diese Möglichkeit der Unternehmensportfolio-Beeinflussung in der Veranstaltung „Mergers & Akquisitions“. Neben der (monetären und qualitativen) Unternehmensbewertung potentieller Kauf-Aspiranten wird auch der Aspekt der Eingliederung in den Unternehmensverbund thematisiert. Gerade im internationalen Kontext ist die Zusammenführung von Unternehmen mit unterschiedlicher Aufbau- und Ablauforganisation sowie mit unterschiedlicher „Corporate Identity“ besonders wichtig und anspruchsvoll.

Der Kauf von Unternehmen ist eng mit der Frage der Finanzierung verknüpft, weshalb dieser – für den Erfolg und das Überleben eines Unternehmens essentieller – Aspekt in einer eigenen Veranstaltung thematisiert wird.

Modul 8 - Strategische Unternehmensplanung und -steuerung

Soll zur Durchsetzung der (o.g.) Strategie ein neues Unternehmen gegründet werden, so ist zunächst ein (realistischer und umfassender) Business-Plan zu erstellen (und zu bewerten). Dieser Business-Plan stellt die erste Planung des Unternehmens dar und ist Basis für alle darauf aufbauenden Planungen. Im Rahmen der Gründung eines Unternehmens ist jedoch nicht nur „einfach“ ein Business Plan zu erstellen, vielmehr sind viele Aspekte (z.B. bei der Wahl der Rechtsform) zu beachten und wichtige (Gründungs-) Entscheidungen zu treffen. Insbesondere im internationalen Umfeld sind hier vielfältige länderspezifische Besonderheiten und Rahmenbedingungen zu beachten. Das Management dieser Gründungsphase eines Unternehmens ist Inhalt der Veranstaltung „Gründungsmanagement  Business Planung“.

Die im Rahmen der Gründungsphase getroffenen Entscheidungen stehen jedoch nicht für alle Zeit fest, vielmehr müssen sie an veränderten Rahmenbedingungen und neue Strategien stetig angepasst werden. Ein kontinuierlicher Prozess aus Planung, Steuerung und Kontrolle ist erforderlich. Dieser Prozess wird durch das strategische Controlling unterstützt. Dabei besitzt das strategische Controlling neben der Funktion zur Informationsbereitstellung auch Koordinationsfunktion und übernimmt (in der betrieblichen Praxis) zunehmend eine aktive Entscheidungsunterstützungsaufgabe und wird damit zum „internen Berater“ des Managements.

Diese Aspekte werden – im Rahmen konkreter (international typischer) Problemstellungen – in der Veranstaltung „Strategisches Controlling und Inhouse Consulting“ thematisiert. Besondere Beachtung finden Problemstellungen, die sich dabei aus einem international gefächerten Unternehmensportfolio ergeben.

Modul 9 - 18 - Modulbereich Electives

In fachspezifischen Kursen und Lehrveranstaltungen aus dem Bereich der Soft-Skills-Bereich kann sich der Studierende entsprechend seiner persönlichen Neigungen gezielt auf seinen zukünftigen Berufswunsch vorbereiten.

Ziel der fachspezifischen Kurse ist die Vertiefung sowohl in theoretischer als auch praktischer Sicht und damit die fachliche Vorbereitung auf die zukünftige Aufgabe.

Der Erfolg eines Managers beruht allerdings nur zum Teil auf Fach- und Managementwissen. Wesentliches Kriterium einer erfolgreichen Karriere sind die Entwicklung sozialer Kompetenzen und die Fähigkeit zum Selbstmanagement (Soft Skills).

Insgesamt müssen in den ersten beiden Semestern sechs Electives belegt werden. Im ersten und zweiten Semester müssen jeweils drei Electives mit 2 Credit-Points absolviert werden (gesamt 6 Credit-Points je Semester). Die Aufteilung, welche Electives in Semester eins bzw. zwei besucht werden, ist den Studierenden überlassen.

Modul 19 - Master-Thesis

Nähere Informationen zur Masterarbeit finden Sie hier.

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