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Ansprechpartner

Fachstudienberater:
Fischer, Frank, Prof. Dr.

PK-Vorsitzender:
Schönle, Martin, Prof. Dr.

Praxisbeauftragter:
Niehoff, Bernd, Prof. Dr.

Studiengangskoordinator:
Claus, Peter, Prof. Dr.

Sekretariat

Frau Martina Müther

Raum T228

Tel.: +49 (0) 831 2523-171
Fax: +49 (0) 831 2523-197

E-Mail:
sekretariat-el(at)
hs-kempten.de

Öffnungszeiten:
07:30 - 12:00 Uhr

Anschrift:
Bahnhofstraße 61
87435 Kempten (Allgäu)

 

Elektro- und Informationstechnik (Bachelor-Ingenieur)

 

That’s IT - Informationstechnik Initiativkreis

Was ist IT - Informationstechnik?

Hinter dem Kürzel IT verbirgt sich der englische Begriff „Information Technology“ bzw. das deutsche Wort Informationstechnik. Informationstechnische Systeme durchdringen fast alle unsere Lebensbereiche.

Wieviel IT in einem Handy steckt, lässt sich noch leicht zusammenzählen: Es besteht aus elektronischen Schaltungen, in denen ausgeklügelte mathematische Algorithmen – nach einem bestimmten Schema ablaufende Rechenvorgänge – gebündelt werden.

Ingenieure der Nachrichtentechnik haben diese Schaltungen konzipiert; Ingenieure der Mikroelektronik haben sie in komplexe, hauchdünne Siliziumchips gegossen.
Darüber hinaus enthält ein Handy jede Menge Spezial-Software, eine intelligente Stromversorgung und ein Display, das von Elektroingenieuren entwickelt worden ist.

Ohne IT gäbe es weder Satelliten-Navigationssysteme noch Fertigungsroboter, weder DVD-Player noch intelligente Haushaltsgeräte. IT ist die Hard Disk im PC, die Glasfaser für die Datenübertragung im Internet, das Antiblockiersystem im Auto. Während sich die Informatik in erster Linie mit Software beschäftigt, hat die Informationstechnik die ganzheitliche Problemlösung – das System – im Blick. Anders formuliert: Informationstechnik umfasst alle Verfahren und Systeme, die Information mit technischen Mitteln erzeugen (Digitalkamera), verarbeiten (Computer), speichern (DVD), transportieren (Mobilfunk) und ausgeben (LCD-Display). Die Informationstechnik entwickelte sich aus der Elektrotechnik; wichtige Methoden der Informatik wie das Software Engineering wurden integriert. Längst hat IT die unterschiedlichsten Wirtschaftszweige erobert; ohne Einsatz moderner Informationstechnik wäre keine Brache mehr konkurrenzfähig.

IT-Spezialisten sind also gesuchte Leute – und die beruflichen Möglichkeiten, die sich Ihnen eröffnen, sind überaus vielfältig. Radio und Fernsehen, Netzbetreiber und Service Provider, Automobilindustrie und Verkehrstechnik, Automatisierungs- und Messtechnik, Umweltschutz und Medizintechnik, Forschung und Lehre: Die Liste der potentiellen Betätigungsfelder ließe sich beliebig fortsetzen. Eins ist allen erfolgreichen IT-Unternehmen gemeinsam: Sie beschränken sich nicht nur auf Produktion, Installation und Wartung von Geräten und Systemen, sondern sie agieren verstärkt auch als Berater und bieten umfangreiche Problemlösungen an.

Dienstleistung ist hier mehr als nur ein Versprechen, nämlich Voraussetzung für eine erfolgreiche Positionierung am Markt. So unterschiedlich die Anforderungen an den verschiedenen Arbeitsplätzen auch sein mögen: Das Schlüsselqualifikations- Profil ist überall dasselbe. Weil der Dienstleistungsgedanke eine zentrale Rolle spielt, gehören Einfühlungsvermögen und das Eingehen auf die Bedürfnisse des Kunden zu den wichtigsten persönlichen Kompetenzen.

Und weil IT-Spezialisten meist in einem globalen Umfeld tätig sind, sollten sie um kulturelle Unterschiede wissen und keine Angst vor der englischen Sprache haben. In einer von Dynamik und extremer Schnelllebigkeit geprägten Berufswelt ist die Bereitschaft, Lernen als lebenslangen Prozess zu begreifen, überlebenswichtig.

Die Tatsache, dass verschiedene Technologien zu umfassenden Systemlösungen beitragen, bedingt multidisziplinäre Entwicklungsteams. Man arbeit zeitgleich und parallel am selben Projekt, oft in internationaler Zusammensetzung, oft an verschiedenen Orten. Dass von IT-Experten neben fachlichen Qualifikationen sogenannte Softskills wie Kreativität, Teamgeist und die Fähigkeit zur Problemlösung gefordert sind, klingt vielleicht überraschend - und beweist, dass der IT-Bereich wesentlich mehr Facetten zu bieten hat als auf den ersten Blick zu vermuten wäre.

Schattenwurf