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Ansprechpartner

PK-Vorsitzender:
Garber, Thomas, Prof. Dr.

Studiengangskoordinator:
Donhauser, Christian, Prof. Dr.

Sekretariat

Anschrift:
Bahnhofstraße 61                   87435 Kempten (Allgäu)

Frau Carina Biller
Frau Michaela Gerle
Frau Tatjana Deward

Raum T202

Tel.: +49 (0) 831 2523 -201
Fax: +49 (0) 831 2523 -229

E-Mail:
Sekretariat Maschinenbau

 

Fertigungs- und Werkstofftechnik
(Master of Science)

 

Beschreibung des Masterstudiengangs

Für die vielfachen Fertigungsaufgaben und werkstoffspezifischen Anforderungen in der wirtschaftlich sehr bedeutenden Maschinenbaubranche sind in nahezu allen Bereichen umfangreiche Kenntnisse über modernste Technologien, Fertigungsmethoden und –prozesse sowie von Werkstoffeigenschaften und deren Spezifika erforderlich. Aufgabenstellungen ergeben sich somit auf dem Gebiet der naturwissenschaftlichen Grundlagen, der Konstruktion – Auslegung – Berechnung - Simulation, der Fertigung und Fertigungssysteme, der Montage und Automatisierungstechnik sowie der Werkstoffkunde und Materialwissenschaft.

Die späteren Arbeitsfelder können in leitenden Funktionen sowohl der industriellen als auch der akademischen Forschung und Entwicklung angesiedelt sein, im Projektmanagement oder in führenden Linienfunktionen, wie beispielsweise  bei der Fertigungs- oder Produktionsleitung.

Der Masterstudiengang “Fertigungs- und Werkstofftechnik“ befähigt nach 3 Semestern dazu, komplexe Aufgaben und Fragestellungen aus dem Gebiet der Fertigungstechnik, Produktionstechnik und Werkstoffwissenschaft selbstständig und in leitender Funktion zu bearbeiten.

1. Semester:

Es wird eine umfangreiche Projektarbeit aus dem Technologiefeld „Werkstofftechnik“ durchgeführt, um werkstoffspezifisches Wissen durch die praktische Erarbeitung eines wissenschaftlich anspruchsvollen Themas zu erlangen.

Im Modul „Kunststoffverarbeitung und –anwendung“ erwerben die Studierenden die Kompetenz, komplexe Struktur-Prozess-Eigenschaftsbeziehungen bei der Herstellung von Kunststoffbauteilen zu erkennen und unter technologischen und qualitätsrelevanten Gesichtspunkten kritisch zu reflektieren.


Das Modul „Vertiefte Fügetechnik“ bietet einen umfangreichen Überblick über gängige Fügeverfahren. Es wird die Befähigung erlangt, die Verfahren nach jeweiligen Vor- und Nachteilen, Wirtschaftlichkeit, werkstofftechnischen Besonderheiten und konstruktiven Gesichtspunkten auszuwählen. Die überschlägige und vertiefte Berechnung der Prozess- und Produktparameter unterstütz die Auswahl.

Das Modul „Beschichtungs- und Oberflächentechnik“ dient der Erlangung von vertieften Kenntnissen auf dem Gebiet der Oberflächenbehandlung und Oberflächenbeschichtung mit Schwerpunkt auf Anwendungen in Korrosionsschutz und Tribologie.

Im Wahlpflichtfachbereich besteht die Möglichkeit, je nach Neigung und Interessenlage der Studierenden, Spezialgebiete der Fertigungs- und Werkstofftechnik zu vertiefen. Zu dem Katalog der angebotenen Fächer können beispielsweise die folgenden Module gehören: „Metallkunde", „Gießereitechnik“, „Optische Messverfahren und Bildverarbeitung“, „Werkstoff- und Bauteilprüfung“, „Produktionsplanung und - steuerung“ oder „Höhere Technische Mechanik“.

2. Semester:

Im Rahmen der Projektarbeit “Fertigungstechnik“ lernen die Studierenden innovative und moderne Fertigungs- und Produktionsprozesse durch die praktische Bearbeitung eines industrierelevanten Themas aus dem betreffenden Aufgabengebiet kennen.

Im Modul „Pulvertechnologie und pulvertechnologische Werkstoffe“ werden vertiefte Kenntnisse über die Herstellverfahren, Eigenschaften und technischen Anwendungen pulvertechnologischer Werkstoffe, wie z.B. technischer Keramiken oder Sintermetallen, erlangt. Hierbei stehen auch die vielfältigen Möglichkeiten zur gezielten anwendungsorientierten Eigenschaftsanpassung pulvertechnologischer Werkstoffe im Vordergrund.

Im Modul „Umformtechnik“ lernen die Studierenden die verschiedenen Umformverfahren und die zugehörige   Anlagentechnik intensiv kennen. Die Lehrinhalte befähigen dazu, für fertigungstechnische Fragestellungen die geeigneten umformtechnischen Verfahren auswählen zu können.

Das Modul „Spanende und generative Verfahren“ vermittelt Wissen über wichtige industrierelevante Verfahren wie Drehen, Bohren, Schleifen und generative Verfahren wie Auftragsschweißen und selektivem Laserschmelzen. Die Implementierung der Verfahren in großindustrielle Fertigungsabläufe ist dabei ein Schwerpunkt.

Zusätzlich werden auch im 2. Semester zwei Module aus dem Katalog der Wahlpflichtfächer angeboten (s.o.).

3. Semester:

Das 3. Semester beinhaltet im Wesentlichen eine Masterarbeit aus dem Technologiefeld Fertigungstechnik und/oder Werkstofftechnik.

Daneben können zwei Module aus dem Themenfeld „Zusatzkompetenzen“ gewählt werden. Dieser Katalog kann u.a. Module zu folgenden Themen umfassen:

Projektmanagement (u.a. Projektplanung, Budget- und Zielmonitoring, Risikomanagement), Betriebswirtschaftslehre, Technisches Englisch (Schwerpunkt maschinenbauliches Fachvokabular) , juristische Grundlagen für Ingenieure (u.a. Patentrecht und Arbeitsrecht), wissenschaftliche Dokumentation und Präsentation (u.a. systematische Recherchen, Abfassen wissenschaftlicher Veröffentlichungen, zielgruppenorientierte Präsentation),.

 
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